Ahorn Canada AE - das perfekte Raumkonzept für Familien mit Kindern vor den Alpen

Mit dem Wohnmobil Ahorn Canada AE von Speyer nach Südtirol unterwegs

Melanie war mit ihrer Familie und ihrem Hund mit unserem Wohnmobil Ahorn Canada AE unterwegs. Nach ihrer Alpentour im vergangenen Jahr, stand über Ostern nun ein anderes lang erwartetes Ziel an: Südtirol. Im Artikel erzählt sie uns von ihrer Reise und gibt euch die wichtigen Tipps, damit euer nächster Familientrip nach Südtirol zum Erfolg wird.

Auf nach Südtirol…

Südtirol stand schon länger auf unserer Liste. Immer wieder kam aber etwas dazwischen. Über Ostern  haben wir uns dann auf die Reise in den Norden Italiens begeben. Südtirol ist geprägt vom Kontrast zwischen alpinen Alpenzügen und mediterranen Weinlandschaften. Uns erwarteten milde Frühlingstemperaturen und blühende Obstbäume in der Region Rund um Meran & Bozen. Südtirol im Frühling ist ein wunderbares Urlaubsziel für die ganze Familie, dass verschiedenste Aktivitäten für Groß und Klein bereithält. Aber auch das hatte seine Schattenseiten. Denn über Ostern war es kaum möglich spontan einen Campingplatz zu finden und es empfiehlt sich über die Feiertage unbedingt vorher zu reservieren.

Entspanntes Familienfrühstück im geräumigen Ahorn Campervan Canada AE
Ahorn Canada AE - das perfekte Raumkonzept für Familien mit Kindern

Ahorn Canada AE - das perfekte Raumkonzept für uns fünf plus Hund

Unser Begleiter auf der zehntägigen Reise war der Ahorn “Canada AE“. Das geräumige Alkovenmodel verfügt über zwei „Zimmer“. Der hintere Bereich, mit seinen zwei Längsbetten und einem Badezimmer, lässt sich durch eine Tür vom vorderen Bereich abtrennen. Selbst unsere Berner Sennenhündin hatte ihren eigenen Platz im hinteren Bereich des Campers.

Von einem Parkplatz im nirgendwo an den Reschensee

Nachdem wir den Camper fertig gepackt hatten (irgendwie dauert das dann doch immer länger als gedacht), sind wir erst am Abend spät los gekommen. Wenigstens bis ins Allgäu wollten wir es noch schaffen. Doch kurz vorm „Allgäuer Tor“ gegen 12 Uhr Nachts ging nichts mehr. Dank der App „Park 4 Night“ haben wir schnell einen Stellplatz in der Nähe gefunden und standen dann in einem kleinen Dorf auf einem Schwimmbad Parkplatz. Am nächsten Morgen ging es für uns direkt weiter zum Forggensee. Der hat um diese Jahreszeit kein Wasser und wir haben den ganzen Vormittag dort verbracht und das spannende, ausgetrocknete Seebett erkundet. Nachdem wir uns am Mittag nochmal lecker gestärkt hatten, haben wir uns in Richtung Reschensee aufgemacht. Der See mit seinem beeindruckendem Kirschturm, der in Graun aus dem See ragt, stand als Ziel auf dem Plan. Auf dem Parkplatz der Haideralm Bahn in Reschen am See standen wir in Begleitung hunderter Wohnmobile über Nacht direkt am See.

Die Suche nach dem perfekten Stellplatz über Ostern…

Am frühen Morgen des Ostersamstag, haben wir uns auf den Weg in Richtung Meran gemacht, um dort bei milden 26° einen Stellplatz über Ostern zu finden. Doch aus der entspannten Suche wurde leider nichts. Wie sich herausgestellt hat, war die Region seit Tagen total überlaufen. Alle Campingplätze in der Region waren restlos ausgebucht. Auf dem Weg in Richtung Bozen, sind wir spontan an einem Campingplatz in Tisens vorbei gekommen und hier hatten wir etwas mehr Glück. Auch wenn wir keinen Platz mehr auf dem Campingplatz bekommen haben, durften wir die Nacht auf dem Parkplatz mit anderen Wohnmobilen vor dem Campingplatz stehen.

Dank Fahrradträger durften auch die eigenen Räder mit in den Camping Urlaub. Vater und Söhne starten Fahrradtour

Endlich im Urlaub angekommen

Endlich angekommen, haben wir erst mal die Räder vom Camper geholt und eine ausgiebige Radtour durch die Apfelplantagen rund um Tisens gemacht. Auch die Jungs hatten hier sichtlich Spaß. Nach der Tour ist die Anspannung und der ganze Stress abgefallen, den wir aufgrund der Suche nach dem Stellplatz hatten und wir waren endlich im Urlaub angekommen. Vor Ort auf dem Campingplatz wurde dann noch der Pool unsicher gemacht und auf der Wiese gekickt, bevor es zu später Stunde ins Bett ging.

Camping mit atemberaubendem Panorama

Am Ostersonntag wurde in Tisens erst mal nach Ostereiern gesucht. Die Jungs waren ganz eifrig und haben Rund um den Camper alle Ostergeschenke gefunden. Nach dem Frühstück und einem schönen Osterspaziergang ging es weiter in Richtung Seiser Alm. Der Campingplatz Seiser Alm liegt inmitten der Naturlandschaft des Naturparks Schlern Rosengarten. Der imposante Blick vom Campingplatz auf das Dolomitengebirge ist absolut atemberaubend. Am Ostermontag haben wir die Wanderschuhe geschnürt und sind zur Tuffalm gewandert. Der Ausgangspunkt für die 3 stündige Wanderung ist direkt am Campingplatz. Zunächst führt die Tour durch einen schönen Wald vorbei an zwei wunderschönen Bergseen. Man kann dann wählen ob man den moderaten breit ausgebauten Spazierweg weiter geht, oder durch den Wald den steileren Weg, der über Stock und Stein nach oben zur Tuffalm führt. Das war natürlich genau der richtige Abenteuerweg für unsere Jungs. Zufrieden und Hungrig kamen wir oben bei der Alm an und haben uns dort erstmal bei wunderschönem Panoramablick ein leckeres Essen schmecken lassen. Nach der Wanderung wartete der beheizte Salzwasser Pool des Campingplatzes auf uns. Gerade bei den noch frühlingshaften Temperaturen rund um die Dolomiten, war das genau das Richtige für uns nach der Wanderung.

Eine kleine Entspannung nach dem Wandern

Mit dem Camper hoch auf die Seiser Alm…

Am nächsten Morgen haben wir unsere sieben Sachen gepackt und haben uns auf den Weg auf die Seiser Alm gemacht. Die Seiser Alm ist eine der atemberaubendsten Almen weltweit und die größte Hochalm Europas. Wir hatten im Vorfeld schon gehört, dass die Gondel nicht fährt. Somit konnten wir mit dem Camper die gut ausgebaute Straße nach oben fahren. Oben angekommen, haben wir die Räder geschnappt und uns auf den Weg zu einer der 56 Hütten gemacht. Von Stellplatznachbarn auf dem Campingplatz hatten wir erfahren, dass die Rauchhütte am Tag zuvor offen hatte. Also sind wir mit knurrenden Mägen mit den Rädern zur Rauchhütte gefahren und hatten uns schon auf eine leckere Einkehr gefreut. An der Hütte angekommen, haben wir gesehen dass alles dunkel war und die Hütte hatte geschlossen. Wer Kinder hat, weiß was das heißt 😉 Der Rückweg wurde seeeeehhhhhr lange…

Immer der Sonne entgegen…

Nachdem wir wieder am Camper waren, haben wir erst mal das Wetter am Gardasee gecheckt, da unsere Reise weiter in Richtung Süden gehen sollte. Aber auch das ist das schöne am Reisen mit dem Camper. Am Gardasee war das Wetter sehr unbeständig und regnerisch gemeldet, also haben wir uns dazu entschlossen Italien zu verlassen und ins sonnige Zillertal zu fahren. Da unser Lieblingscampingplatz in Fügen, das „Natürlich Hell“, leider aufgrund von Umbauarbeiten geschlossen hatte, haben wir dieses mal in Aschau auf dem Camping Aufenfeld gestanden. Aber auch hier gab es jede Menge Action für unsere drei Jungs. Von Western Stadt, über Skateranlage, Fußball- und Tennisplatz bis hin zu Ponyreiten oder Traktorfahrten, war für alle Geschmäcker und Altersstufen etwas dabei. Und auch der Bike Trail Hochzillertal in Kaltenbach lag direkt um die Ecke und wurde direkt getestet.

Vor Ort auf dem Campingplatz beim Fußball spielen

Zum Abschluss nochmal an den Hopfensee

Nach zwei Nächten im Zillertal stand für uns die letzte Station auf dem Programm. Nachdem wir bereits im Herbst den schönen Platz „Camping Hopfensee” direkt am gleichnamigen See entdeckt hatten, war für uns klar, dass wir hier unseren Abschluss der Reise verbringen möchten. Hier stand nochmal Entspannung pur auf dem Programm.